Welche Schwimmstile können dem Körper schaden?
Schwimmen wird oft als die „perfekte“ gelenkschonende Sportart gepriesen, die Herz-Kreislauf-Vorteile bietet und gleichzeitig die Gelenke schont. Allerdings ist Schwimmen, wie jede sich wiederholende körperliche Aktivität, nicht völlig risikofrei. Falsche Technik, Übertraining oder bereits bestehende Beschwerden können aus einem gesunden Training eine Quelle chronischer Schmerzen machen.
Zu verstehen, welche Schwimmstile spezifische Risiken bergen und wie man sie korrekt ausführt, ist für die langfristige körperliche Gesundheit unerlässlich. Hier ist eine Aufschlüsselung, wie verschiedene Schwimmstile den Körper potenziell schädigen können.
1. Brustschwimmen: Die „Knie- und Nacken“-Herausforderung
Das Brustschwimmen ist aufgrund seines rhythmischen Charakters und der leichten Atmung beliebt, aber statistisch gesehen ist es der Schwimmstil, der am häufigsten zu Problemen im unteren Körperbereich und an der Halswirbelsäule führt.
Brustschwimmer-Knie:
●Der einzigartige „Whip-Kick“ übt enorme seitliche Belastung auf das Innenband (MCL) aus. Das wiederholte kraftvolle Zusammenschlagen der Beine kann zu Entzündungen und Bänderzerrungen führen.
Nacken- und Rückenbelastung:
●Viele Freizeitschwimmer halten während des gesamten Zugs den Kopf über Wasser. Dies führt zu einer ständigen Überstreckung der Halswirbelsäule, was Nackenschmerzen und Verspannungen im oberen Rücken verursacht.
Belastung des unteren Rückens:
●Die bogenförmige Bewegung, die nötig ist, um die Brust aus dem Wasser zu heben, kann die Lendenwirbelsäule belasten, insbesondere wenn die Körpermitte nicht richtig angespannt ist.
2. Schmetterling: Das Hochrisiko-Schwimmen
Weithin als der körperlich anspruchsvollste Schwimmstil angesehen, erfordert der Schmetterling enorme Rumpfkraft und Schulterbeweglichkeit.
Verletzungen des unteren Rückens:
●Der „Delfinkick“ beinhaltet eine kraftvolle wellenförmige Bewegung. Wenn die Bewegung zu stark aus dem unteren Rücken statt aus Hüfte und Rumpf kommt, kann dies zu Spondylolyse (Ermüdungsbrüchen) oder Bandscheibenproblemen führen.
Schulter-Impingement:
●Das gleichzeitige Zurückführen beider Arme über das Wasser erfordert eine hohe Schulterrotation. Ohne perfekte Technik kann dies die Sehnen der Rotatorenmanschette gegen den Knochen drücken.
3. Kraulschwimmen (Frontkraul): Die „Schwimmerschulter“
Als schnellster und häufigster Schwimmstil ist das Kraulen die Hauptursache für die „Schwimmerschulter“ – ein Sammelbegriff für das Schulter-Impingement-Syndrom und die Sehnenentzündung der Rotatorenmanschette.
Überlastung der Schulter:
●Das wiederholte Überkopfgreifen und Ziehen kann die Sehnen abnutzen. Dies wird oft durch ein „Überkreuzen der Mittellinie“ während der Eintauchphase verschlimmert, was eine unnötige Drehbelastung des Schultergelenks erzeugt.
Nackenungleichgewicht:
●Einseitiges Atmen kann muskuläre Ungleichgewichte im Nacken und in den Schultern verursachen, was zu lokalen Verspannungen und eingeschränkter Beweglichkeit führt.
4. Rückenschwimmen: Die Schulter- und Wirbelsäulenfalle
Obwohl Rückenschwimmen oft bei Rückenschmerzen empfohlen wird (da es die Wirbelsäule neutral hält), birgt es dennoch Risiken.
Schulterbelastung:
●Ähnlich wie beim Freistil kann die Überkopfrotation zu einem Impingement führen, wenn die Hand in einem falschen Winkel ins Wasser eintaucht.
Hyperextension:
●Schwimmer, die ihren Oberkörper übermäßig rotieren oder beim Start und bei den Wenden zu stark drücken, können eine Belastung der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) erleiden.
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Wie kann man Sportverletzungen wissenschaftlich vermeiden?
Als professionelle Marke, die auf Schwimmbecken und Whirlpools spezialisiert ist, empfehlen wir die folgenden vorbeugenden Maßnahmen, während Sie den Spaß am Schwimmen genießen:
1. Ausreichendes Aufwärmen: Konzentrieren Sie sich vor dem Schwimmen auf die Aktivierung der Schultergelenke, Kniegelenke und Sprunggelenke sowie auf die Anspannung der Rumpfmuskulatur.
2. Bewegungen standardisieren: Suchen Sie professionelles Coaching, um Ihre Haltung zu korrigieren. Es ist besser, langsam zu schwimmen, als den Komfort Ihrer Körperstruktur zu beeinträchtigen.
3. Nutzen Sie professionelle Ausrüstung angemessen: Für Personen in der Erholungsphase oder ältere Menschen wird die Nutzung eines Swim Spas empfohlen. Seine stabile Laminar-Flow-Technologie ermöglicht es den Nutzern, Übungen mit geringer Belastung in einem gleichmäßigen Tempo durchzuführen, ohne sich umdrehen oder intensive explosive Bewegungen ausführen zu müssen, wodurch das Risiko von Gelenkverletzungen durch das Umdrehen an der Poolwand oder übermäßige Kraftanstrengung erheblich reduziert wird.
4. Rehabilitation und Entspannung: Führen Sie nach dem Training eine angemessene Wärmetherapie durch. Die Nutzung eines Whirlpools oder einer Sauna zur Muskelentspannung kann effektiv den Abbau von Milchsäure fördern und die Reparatur kleiner Muskelrisse unterstützen.

